Notfallversorgung

Wenn Sie eine Behandlung einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder Verletzung benötigen gehen Sie bitte direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Hier finden Sie eine Liste mit Krankenhäusern in Fulda. Auch in Hünfeld gibt es ein Krankenhaus. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Bei allen anderen Versorgungen von Krankheiten benötigen Sie zuerst einen Krankenschein. Weitere Infos darüber finden Sie hier.

Versorgung bei Krankheiten

Wenn Sie einen Aufenthaltstitel und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beantragt haben und diese Anträge bewilligt sind, bekommen Sie in jedem Quartal, also alle 3 Monate, einen Krankenbehandlungsschein.

Geflüchtete, die in privaten Wohnungen untergebracht sind, können den Krankenbehandlungsschein zu Beginn jedes Quartals bei der Information im Behördenhaus am Schlossgarten abholen.

Das geht montags bis donnerstags von 8:00-16:00 Uhr und freitags von 8:00-13:00 Uhr.

Wenn Sie in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen, bekommen diesen Schein von Ihrem Sozialbetreuer in der Unterkunft.

Mit diesem Schein können Sie zu einem Arzt gehen. Der Schein zeigen Sie beim Arzt vor Ihrer Behandlung. Falls Sie zu einem Facharzt oder zu einen geplanten Termin in ein Krankenhaus müssen, melden Sie sich vorher bei der Krankenhilfe im Behördenhaus am Schlossgarten.

Wenn Sie zu einem Zahnarzt gehen, benötigen Sie ein anderes Dokument. Es heißt Zahnbehandlungsschein. Dieses Dokument beantragen Sie ebenfalls bei der Krankenhilfe im Behördenhaus am Schlossgarten.

Weitere allgemeine Infos darüber finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Krankenschein bekommen Sie

hier auf Deutsch.  hier auf Russisch.

Arztsuche

Wenn Sie einen Krankenschein bekommen haben, können Sie eine akute Krankheit behandeln lassen.

Hier können Sie eine Liste von Ärtzen und Ärztinnen in der Region finden, die Ukrainisch oder Russisch sprechen.

Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Arztsuche.

Informationen zu Corona

Sie können sich an jeder Teststelle auf das Corona-Virus testen lassen. Dazu brauchen Sie nur ein Ausweisdokument aus der Ukraine. Eine Übersicht aller Teststellen im Landkreis Fulda finden Sie hier.

Wenn Sie in der Ukraine gegen das Corona-Virus geimpft wurden, haben Sie vielleicht einen Impfstoff bekommen, der in Deutschland nicht zugelassen ist. Diese Impfstoffe sind zugelassen:

  • BioNTech-Pfizer
  • Moderna
  • AstraZeneca
  • Janssen Pharmaceutica NV
  • Novavax

Wenn Sie einen anderen Impfstoff bekommen haben wird Ihre Impfung deshalb hier nicht anerkannt. Deswegen wird empfohlen, dass Sie sich hier noch einmal impfen lassen sollten. Sie können sich beim Impfzentrum beraten lassen. Die Zeit zwischen der Impfung in der Ukraine und der neuen Impfung soll mindestens 4 Wochen sein.

Für eine Impfung können Sie entweder in das Impfzentrum gehen oder zu einer Impfaktion in der Stadt oder im Landkreis Fulda. Bei den Impfaktionen sind auch Impflotsen dabei, die Ihnen helfen können.

Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Impfung auf Ukrainisch.

Krisenchat für Kinder und Jugendliche

Die Flucht und die damit verbundenen Ängste und Sorgen beschäftigt nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche. Manchmal fällt es Kindern leichter, wenn sie nicht mit ihren Eltern oder Angehörigen über Ihre Ängste sprechen, sondern mit anderen Menschen.

Dafür gibt es zum Beispiel einen Krisenchat. Hier können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre rund um die Uhr und an jedem Tag mit Psychologinnen und Psychologen auf Ukrainisch chatten. Das geht über Whatsapp oder Telegram. Alle Informationen zum Chat finden Sie hier.

Versorgung während einer Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind dürfen Sie von einer Hebamme betreut werden. Hier können Sie eine Hebamme finden.

Hier bekommen Sie mehr Informationen zu Hilfen und Angeboten rund um die Schwangerschaft.

Wenn Sie finanzielle Hilfe in der Schwangerschaft benötigen, können Sie mehr Informationen bei der Bundesstiftung Mutter und Kind bekommen.  Hier finden Sie auch Informationen auf Ukrainisch.